Zahnarzt Stuttgart

Zahnimplantat Stuttgart

Um was handelt es sich bei einem Implantat?

Das Zahnimplantat ist nichts anderes, als eine künstliche Zahnwurzel. Diese wird dann in den Kieferknochen eingesetzt, wenn sich an dieser Stelle kein natürlicher Zahn mehr befindet. Diese künstliche Zahnwurzel besteht in der Regel aus Keramik oder Titan und ist dadurch lange haltbar. Nach der Implantation wird auf das Implantat eine künstliche Zahnkrone aufgesetzt. Diese im Verbund mit dem  Implantat kann einen natürlichen Zahn ersetzen.

Bereits seit 25 Jahren gibt es das Implantationsverfahren und es gehört heute zu einer der wichtigsten Therapien in der Zahnheilkunde.

Wie der eigene Zahn - nur mit künstlicher Wurzel.

Wozu wird ein Implantat benötigt?

In der Regel werden mit einem Implantat vorhandene Zahnlücken im Gebiss verschlossen. Sie können auch für den Aufbau eines sich über mehrere Zähne erstreckenden Zahnersatz genutzt werden. In diesem Fall werden die Implantate an den Rändern eingesetzt und dienen somit dem größeren Zahnersatz als Befestigung. So werden Zahnimplantate sowohl für einzelne Zähne benötigt, die nur eine Lücke schließen müssen, als auch als Halteelemente und Pfeiler für eine größere Zahnlücke, die geschlossen werden muss. Die Nachbarzähne werden durch das Implantieren weder belastet noch beschädigt, der Kiefer behält seine Form und der Kieferknochen bildet sich auch nicht zurück, wie es ansonsten vorkommt, wenn ein oder mehrere Zähne fehlen.

Ist ein Zahnimplantat immer die beste Lösung?

Fehlende Zähne im Gebiss sollten in der Regel immer ersetzt werden, denn bei Lücken verformt sich der Kieferknochen, er bildet sich zurück, das Kausystem kommt aus dem Gleichgewicht und nicht selten klagen Patienten mit einer oder sogar mehreren Zahnlücken über Kopf- und Nackenschmerzen. Grund dafür sind miteinander verbundene Muskelgruppen, die bei einer Abweichung des Kiefers zum Normalzustand ganz unterschiedlich beansprucht werden und dadurch Beschwerden der Kopf- und Nackenmuskulatur hervorrufen können. Um dem entgegen zu wirken ist es wichtig, dass die Zahnlücke geschlossen wird. Eine sehr gute und optisch ansprechende Lösung ist das Setzen eines Implantates mit einer Zahnkrone Die individuell erstellten Zahnkronen auf dem Implantat kommen den eigenen Zähen in Aussehen und Farbe sehr nah.  

War ein Implantat in den früheren Jahren noch ein Luxusgut der Zahnmedizin, so wird heute kaum noch mit Alternativen behandelt. Grund dafür sind die besseren Materialpreise zum einen und der mögliche Einsatz zum Schließen einer Zahnlücke oder als Stützpfeiler für eine größere Brücke ohne benachbarte Zähne in Mitleidenschaft zu ziehen. So handelt es sich bei dem Einsetzen von Zahnimplantaten mittlerweile auch um eine gängige Routinetherapie.

Dem Vorbild der Natur folgend.

Wie wird bei einer Behandlung vorgegangen?

Als erstes wird ein Beratungstermin angesetzt, bei dem im AllDent Zahnzentrum in Stuttgart die möglichen Risiken und die Vorgehensweise zwischen dem behandelnden Arzt und dem Patienten besprochen werden. In der Regel ist für das Einsetzen des Zahnimplantates nur ein einziger Behandlungstag mit etwa ein bis zwei Stunden einzurechnen. Es ist wichtig, dass im Voraus während des Beratungstermin abgeklärt wird, ob ein Knochenaufbau oder ein Sinuslift notwendig ist. Diese Optionen können dazu führen, dass der reguläre Eingriff länger dauern wird.

Der Routineeingriff, bei dem nur das Implantat eingesetzt wird, wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt, da es sich um einen kleinen operativen Eingriff handelt. Danach wird sofort am Folgetag ein Nachsorgetermin angesetzt, an dem das Implantat kontrolliert wird. Ebenso findet ein weiterer Nachsorgetermin etwa ein bis zwei Wochen später statt. Die Anwachsphase für das Implantat dauert meist drei bis sechs Monate, erst dann wird das Implantat belastet und der neue Zahn als Krone oder auch ein größerer Zahnersatz eingesetzt.

Die Planung für ein Implantat

Grundsätzlich ist für eine Zahnimplantation immer ein Röntgenbild erforderlich, weil der Zahnarzt von außen nicht erkennen kann, an welcher Stelle das Implantat idealerweise eingesetzt wird. Im AllDent Zahnzentrum in Stuttgart wird noch ein Schritt weitergegangen und die Planung erfolgt nach einer 3D-Röntgenaufnahme. So kann der behandelnde Arzt sich den Kiefer und die Möglichkeiten für das Setzten des Implantates von allen Seiten genau ansehen. Diese 3D Aufnahmen bieten heute eine gute Planungs- und Diagnosemöglichkeit. Durch die 3D-Aufnahme erhält nicht nur der Arzt eine größere Sicherheit für den genauen Platz des Einsetzens, auch für den Patienten ist die Sicherheit um einiges erhöht, dass das Implantat später gut sitzt und keine Nachbarzähne behindert.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für ein Implantat?

In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen einen Teil der Kosten, wenn das Bonusheft ausgefüllt vorgelegt werden kann. Hierfür sollte sich der Patient vorab einen Kostenvoranschlag vom Zahnarzt einholen, der dann der Krankenkasse vorgelegt werden kann und die anhand dessen die Kosten überprüft und mitteilt, was sie zu zahlen bereit ist. Da in den letzten Jahren die Methode ein Implantat einzusetzen, um das Gebiss vollständig erhalten zu können, immer mehr durchgeführt wird und aus der modernen Zahnmedizin auch gar nicht mehr wegzudenken ist, sind die Preise hier bereits gefallen und die Behandlung ist nicht mehr so preisintentiv. Unsere Zahnärzte werden Sie gern beraten zu Kosten und Vorgehen.

 

 

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Häufige Fragen

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Grundsätzlich ist die Einsetzung eines Implantates schmerzfrei, da die Behandlung unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Allerdings können nach der Behandlung, wenn die Betäubung langsam nachlässt, Wundschmerzen auftreten. Denn es darf nicht vergessen werden, dass es sich bei der Implantation durchaus um einen kleinen operativen Eingriff handelt. Doch die Einnahme von Schmerztabletten, an den ersten Tagen nach dem Einsetzen kann diesen eventuell mehr oder weniger heftig aufkommenden Schmerzen gut entgegenwirken.

 

Hält das Zahnimplantat ein Leben lang?

Die heute eingesetzten Zahnimplantate halten aufgrund des verwendeten Materials in der Regel sehr lange, bei sehr guten Bedingungen sogar ein Leben lang. Hierbei spielen aber auch verschiedene Faktoren eine Rolle, die der Patient selbst steuern kann. Dazu gehören der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten, eine regelmäßige Kontrolle sowie regelmäßige professionelle Reinigung durch den behandelnden Zahnarzt sowie eine gute Mundhygiene.

Bei welchen Vorerkrankungen ist ein Implantat nicht zu empfehlen?

Nicht jedem Zahnpatienten ist eine Implantation zu empfehlen, denn die Eignung hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. In einigen Fällen sollte jedoch eine gründliche Überprüfung der Eignung erfolgen. Hierbei muss das Folgende durch den behandelnden Arzt geprüft werden:

  • ist der Patient in einer Chemotherapie
  • liegen Bluterkrankungen vor
  • liegen Stoffwechselerkrankungen vor
  • liegen Erkrankungen des Kieferknochens vor
  • werden bestimmte Medikamente eingenommen
  • leidet der Patient unter Osteoporose
  • leidet der Patient unter Diabetes
  • liegt eine Zahnfleischerkrankung vor
  • auch Raucher sind eine Risikogruppe für eine Implantation

Unklare Begriffe?

Finden Sie eine Erklärung in unserem  Fachbegriffs-Lexikon.